Projekte


Mini Sunday

Was ist der Mini Sunday?

Der Mini Sunday ist ein Bewegungs- und Spielangebot für Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren. Sporthallen werden sonntags geöffnet, damit Kinder gemeinsam mit ihren Eltern oder anderen Aufsichtspersonen spielen und sich bewegen können. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Es handelt sich um ein niedrigschwelliges Format, das Freispiel, Bewegungslandschaften sowie ritualisierte Elemente (Begrüßungs- und Abschlussspiele) verbindet. Ziel ist es, Kindern spielerisch Bewegungserfahrungen zu ermöglichen und gleichzeitig eine gemeinsame bewegungsreiche Zeit für Kinder mit ihrer Begleitperson zu schaffen. Der Mini Sunday wird in der Stadt Essen umgesetzt und orientiert sich am Projekt „Mini Move“ der Stiftung Idée Sport aus der Schweiz.

Warum braucht es den Mini Sunday?

Der Mini Sunday reagiert auf die Erkenntnis, dass frühe Bewegungserfahrungen für die kindliche Entwicklung zentral sind, aber oft nicht ausreichend gefördert werden. Die Initiative nutzt vorhandene, meist ungenutzte Sporthallen und verwandelt sie in lebendige Bewegungs- und Erfahrungsräume. Eltern oder andere Aufsichtspersonen erhalten eine Gelegenheit, gemeinsam mit ihren Kindern positive Bewegungserfahrungen zu sammeln und werden in ihrer Rolle gestärkt. Darüber hinaus fördert der Mini Sunday den Austausch zwischen den teilnehmenden Familien sowie zwischen Begleitpersonen und Coaches. So entstehen wertvolle Kontakte und Netzwerke, die den Zugang zu weiteren Angeboten und Strukturen im Stadtteil erleichtern.

  • Ziele und Wirkung

Open Sunday

Was ist der Open Sunday?

Der Open Sunday ist ein offenes Bewegungs- und Spielangebot für Kinder der 1. bis zur 5. Klasse. An Sonntagen werden Sporthallen und Schulhöfe, die ansonsten ungenutzt sind, geöffnet, damit Kinder in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld spielen, toben und sich bewegen können. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Der Ablauf beginnt und endet mit gemeinsamen Begrüßungs- und Abschlussspielen. Den Großteil der Bewegungszeit nehmen frei wählbare Stationen, wie etwa Bewegungslandschaften, Rollbrettparcoure, Jonglage oder Kleinfeldhockey sowie durch die Kinder bewegungs- und spielbezogen frei gestaltbare Flächen ein. Insgesamt bietet das Projekt eine strukturierte Mischung aus freiem Spiel und gelenkten Bewegungsangeboten. Der Open Sunday wird in der Stadt Essen umgesetzt und orientiert sich am Projekt „Open Sunday“ der Stiftung Idée Sport aus der Schweiz.

Warum braucht es den Open Sunday?

Viele Kinder bewegen sich im Alltag zu wenig - besonders diejenigen, die keinen Zugang zu Vereinen oder Sportstätten haben. Der Open Sunday schafft in der ungenutzen Infrastruktur einen offenen und sicheren Raum für Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft. Kinder können sich frei ausprobieren, Erfolgserlebnisse sammeln und neue Freundschaften knüpfen. So trägt das Projekt nachhaltig zur körperlichen, sozialen und emotionalen Entwicklung der Kinder bei.

  • Ziele und Wirkung

Auszeichnungen

Große Sterne des Sports in Bronze 2020, Förderpreis der Stiftung Gesundheitsservice 2020 und Essener Solidaritätspreis 2017



Open Sports @ school

Was ist Open Sports @ school?

Open Sports @school ermöglicht Kindern an Grundschulen ohne eigene Sporthalle regelmäßige Bewegungs- und Sportangebote. Mithilfe des Open Sports mobils, einem mit Spiel- und Sportmaterial gefüllten Sprinter, werden Schulhöfe in bewegte Lern- und Spielräume verwandelt. Mehrmals pro Woche gestalten zwei geschulte Coaches abwechslungsreiche Bewegungseinheiten für ganze Schulklassen. Ziel ist es, die motorischen Fähigkeiten der Kinder zu fördern, ihre soziale Kompetenz zu stärken und ihre Freude an Bewegung nachhaltig zu unterstützen. Insgesamt trägt Open Sports @school dazu bei, Bildungsgerechtigkeit, Gesundheit und soziale Teilhabe zu fördern.

Warum braucht es Open Sports @ school?

Fehlende Sporthallen und Freiflächen verschärfen die Situation des Bewegungsmangels bei Kindern, wodurch viele Kinder das empfohlene tägliche Bewegungspensum nicht erreichen. Gerade dort, wo keine eigene Sporthalle vorhanden ist und lange Wegzeiten die Bewegungszeit verkürzen oder sogar ganz verhindern, eröffnet es neue Möglichkeiten.

  • Ziele und Wirkung

Open Area

Was ist die Open Area?

Die Open Area ist ein offenes Bewegungs- und Freizeitangebot für Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren. Sporthallen oder Schulhöfe werden regelmäßig geöffnet, damit junge Menschen dort in einem sicheren und begleiteten Umfeld ohne Vorgaben Sport treiben, sich bewegen und miteinander Zeit verbringen können. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Neben sportlichen Aktivitäten wie Basketball, Volleyball, Parcours oder Longboard gibt es auch Raum zum Chillen, Musikhören und für Gespräche — kurz: ein Freiraum für Sport und ein soziales Miteinander. Open Area  wird in der Stadt Essen umgesetzt und orientiert sich am Projekt „Midnight Sports“ der Stiftung Idée Sport aus der Schweiz.

Warum braucht es die Open Area?

Mit ihrem niedrigschwelligen Zugang schließt die Open Area eine zentrale Lücke in der kostenlosen Freizeitgestaltung von Jugendlichen. Viele Jugendliche haben sonst wenig Zugang zu offenen Sport- und Begegnungsräumen außerhalb von Vereinen. Durch die Aktivierung leerstehender Hallen und Schulhöfe wird ein zusätzlicher Ort geschaffen, der Bewegung, Austausch und Gemeinschaft ermöglicht. Die Betreuung durch die jungen Erwachsenen Coaches fördert Vertrauen, soziale Bindungen und gibt Jugendlichen Ansprechpersonen, insbesondere in einer Lebensphase mit vielen Herausforderungen. Zudem unterstützt das Angebot Gesundheitsförderung und eigenverantwortliche Freizeitgestaltung.

    • Ziele und Wirkung

Auszeichnung

Diversity-Engagementpreis der Universität Duisburg-Essen 2019